Untersiemau

 

Untersiemau tritt als als Suome (Siemau) um das Jahr 800 in das Licht der Geschichte in der Niederschrift des "Codex Eberhardi des Klosters Fulda". Es heißt: "In Suomene gibt es 5 Höfe und ein halb so großes Landgut. Auf ebendemselben Landgut gibt es 27 Knechte und Mägde, die besitzlos sind. Jedoch diejenigen, die etwas viel besitzen, sind 30 an der Zahl."

Die Beschreibung mit Höfen, Knechten und Mägden, begüterten (halbfreien) wie unbegüterten (unfreien) Menschen deutet auf eine Gutsherrschaft. Das fränkische und namentlich das karolingische Zeitalter ist die klassische Periode dieser Wirtschaftsform. Ab 1195 prägte dann das Rittergeschlecht der Schenken von Siemau die Entwicklung. Deren letzter Spross wurde in der Schlacht zu Überlingen lebensgefährlich verletzt und verlor am 25. Juni 1634 in Wildbach/Württemberg sein Leben. Das belehnte Rittergut fiel fiel an den herzoglichen Lehenshof in Coburg. Von dort erwarb es Rittermeister Adam von Könitz. Der letzte von Könitz wurde 1866 in der Gruft am Kirchturm beigesetzt.

Nun wurde das Rittergut in einzelnen Parzellen an die Landwirte verkauft. Danach wechselte das Schloss mehrmals die Eigentümer, bis es 1911 Kommerzienrat Hermann von Schroedel erwarb und es umbaute. Sein heutiges Aussehen erhielt das "Untere Schloss" im Zuge einer aufwändigen Sanierung durch den bekannten Burgenrestaurator Bodo Ebhardt 1919.

2002 feierte die heutige Gemeinde - 1978 entstand die Kommune im Zuge der Gebietsreform, als eine Reihe von Nachbardörfern eingemeindet wurden - ihr Jubiläum "1200 Jahre Untersiemau".

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Kontakt

Gemeinde Untersiemau

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96253 Untersiemau

Tel: (0 95 65) 61 66 - 0
Fax: (0 95 65) 61 66 - 16
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